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Liberale Landespolitiker
und Parteiunabhängige Bürgermeister feilen in Wiesbaden am Kompromiss
(von links): Die FDP-Abgeordneten Alexander Noll und Wolfgang Greilich,
Wetzlars Wirtschaftsdezernent Harald Semler, die beiden Bürgermeister
Götz Konrad (Eschenburg) und Klaus Temmen (Kronberg) sowie Dr. Frank
Blechschmidt. (Foto: Jasmin Gruner, FDP)
Parteiunabhängige
besprachen Energie-Konsens mit der FDP
Noch vor
der Anhörung im Innenausschuss und den Beratungen im Landtag haben
Vertreter der FDP den Energie-Konsens mit Vertretern der Parteiunabhängigen
Bürgermeister (PuB) besprochen. "Sie sind auch Väter des
Kompromisses", sagte Wolfgang Greilich. Letztlich zu klären
war bei der Zukunfts-Frage, wie sich Kommunen wirtschaftlich bei der "Energie-Wende"
betätigen dürfen.
Die Hessische Gemeindeordnung (HGO) als Regelwerk schreibt vor allem im
Paragrafen 121 vor, dass "privat vor Staat" geht. Für die
vielfältig aufblühenden Initiativen in Sachen Energie sollen
diese Regeln nun geöffnet werden. "Dafür war es uns wichtig,
vor der Entscheidung Erfahrungen aus der Praxis mitzunehmen", sagte
Dr. Frank Blechschmidt, Kommunalpolitischer Sprecher der Liberalen im
Landtag. "Damit können wir arbeiten", sagte PuB-Vorstandsmitglied
Götz Konrad. "Wir haben ja gerade vor, möglichst viele
Akteure vor Ort einzubinden und nicht als Kommune alles an uns zu reißen",
so der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg. Im Lahn-Dill-Bergland,
so berichtete Konrad, gebe es aktuell die erklärte Absicht, gemeinsam
regionale Wertschöpfung und energetische Wende zu erreichen. "Da
können im besten Fall gleich mehrere Kommunen, Privatleute, Unternehmen
und Genossenschaften mitmachen".
Harald Semler, Sprecher der Parteiunabhängigen in Hessen und Wirtschaftsdezernent
in Wetzlar, nach diesem erneuten Gespräch in Wiesbaden: "Es
ist immer gut, wenn wir uns zusammensetzen." Weitere Themen stünden
dafür an. Kronbergs parteiloser Bürgermeister Klaus Temmen sprach
die anstehende Reform des Kommunalen Finanzausgleichs, die Kostenverteilung
der Kinderbetreuung und den Abbau von eigentlich überflüssigen
und "teuren" Standards an.
Was die Mediatoren-Gruppe als Grundlage für eine KFA-Reform vorgelegt
hat und nun über die Facharbeitsgruppe angepackt werden soll, skizzierte
FDP-Finanzexperte Alexander Noll: "Ausgleich muss beim KFA wieder
im Vordergrund stehen". Über die Fragen, wie das am besten geschehen
kann, wollen sich Liberale und Parteiunabhängige baldmöglichst
wieder austauschen.

Parteilose
und Liberale tauschen sich über Sachthemen aus (von links): Volker
Carle (Cölbe), Helmut von Zech (FDP), Uwe Steuber (Lichtenfels),
Götz Konrad (Eschenburg), Wolfgang Greilich (FDP), Harald Semler
(Wetzlar), Jochen Kirchner, Dr. Frank Blechschmidt (FDP) und Klaus Temmen
(Kronberg).
Parteilose
und FDP im Gespräch:
Keine Energie-Wende ohne Kommunen
Wiesbaden/Wetzlar. Die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen im
Energie-Markt war wichtigstes Thema eines Gesprächs zwischen Landespolitikern
der FDP in Wiesbaden und parteilosen Bürgermeistern aus ganz Hessen.
"Wenn wir das nicht dürfen, werden wir die Energie-Wende nicht
hinbekommen", sagte Harald Semler, Wirtschafts-Dezernent der Stadt
Wetzlar und Vorsitzender der Parteiunabhängigen Bürgermeister
in Hessen (PuB).
Ein "Aufweichen" des Paragrafen 121 in der Hessischen Gemeindeordnung
(HGO) sehen die Kommunal-Experten der Liberalen dagegen sehr skeptisch.
Zusammen mit den parteilosen Bürgermeister-Kollegen Volker Carle
(Cölbe), Jochen Kirchner (Kirchhain), Götz Konrad (Eschenburg),
Uwe Steuber (Lichtenfels) und Klaus Temmen (Kronberg) hatte Wirtschaftsdezernent
Semler erneut das Hintergrundgespräch mit den Liberalen gesucht.
"Wir pflegen einen guten Erfahrungsaustausch", schätzte
Dr. Frank Blechschmidt den Kontakt mit der PuB-Gruppe. Neben dem kommunalpolitischen
Sprecher der FDP-Landtagsfraktion nahmen der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende
und innenpolitische Sprecher Wolfgang Greilich und Verbraucherschutz-Experte
Helmut von Zech an der Runde teil.
Als Ergebnis des ersten Zusammentreffens vor knapp zwei Jahren freuen
sich die "Parteilosen" mittlerweile darüber, dass ihnen
die Liberalen eine direkte Beteiligung bei Anhörungen zu Gesetzes-Novellen
im Innenausschuss des Landtages ermöglicht haben. Als jüngst
die Hessische Gemeindeordnung (HGO) im Fachgremium des Landtages auf dem
Prüfstand war, hatte Volker Carle, Bürgermeister aus Cölbe,
für seine Kollegen sprechen können.
Dieser Kontakt der Basis mit dem Gesetzgeber in Wiesbaden ist für
die Kommunen wichtig. "Sonst wird der ländliche Raum bald wirklich
nur noch Entleerungsraum' sein, wie nicht wenige denken", warnte
Carle.
"Konkrete Hilfen zum Überleben" erbat Uwe Steuber für
die kleinen Städte und Gemeinden in Hessen. Seine Stadt Lichtenfels
habe im zurückliegenden Jahrzehnt zehn Prozent der Bevölkerung
verloren und nun drohe auch der letzte Lebensmittelladen im Hauptort zu
schließen. Andererseits ergäbe sich aktuell die Möglichkeit,
auf dem Stadtgebiet einige Windkraftanlagen zu errichten - von denen auch
der Haushalt der Kommune etwas haben sollte, so Steuber.
"Das ist momentan die wichtigste Ressource im ländlichen Raum.
Wäre schade, wenn wir das verboten bekämen", ergänzte
Jochen Kirchner. Konkret ging es um die Grenzen, die der Paragraf 121
aktuell den Kommunen in Sachen "Wirtschaftliche Betätigung"
setzt.
"Wir führen Gutes im Schilde: Uns geht es vor allem um die regionale
Wertschöpfung", unterstrich Eschenburgs Bürgermeister Götz
Konrad. Damit eine Stadt oder Gemeinde hierfür eine ordnende Rolle
überhaupt erlangen könne, müsse - zumindest in Sachen Energie
- auch mehr wirtschaftliche Betätigung möglich sein. Kronbergs
Rathaus-Chef Klaus Temmen regte in diesem Zusammenhang auch an, neue Wirtschafts-Organisationsformen
für Kommunen (etwa Anstalt des öffentlichen Rechts, Kommunalunternehmen)
zuzulassen.
Den FDP-Spitzen bleibt wichtig, dass "Privat vor Staat und Kommune"
weiter gelten müsse. Wenn die Kommunen wirklich wirtschaftlich tätigen
werden wollen, habe dies daher stets in einer Kooperation "mit dem
Markt" zu erfolgen, eine Konkurrenz "zum Markt" müsse
weiter ausgeschlossen bleiben. Ob und inwieweit dies überhaupt ,
so Dr. Blechschmidt abschließend, rechtssicher in Gesetzesform ausgestaltet
werden könne, bleibe abzuwarten. Er persönlich sei hier eher
skeptisch, zudem auch der jetzige § 121 HGO mit seinen erheblichen
Ausnahmen schon einen Kompromiss darstelle. Im Übrigen zeige die
Praxis, dass es bislang jedenfalls keine nennenswerten Beschwerden tatsächlicher
Art gegeben habe. Bislang hätten auch die kommunalen Spitzenverbände
kein einziges Beispiel benennen können, wo tatsächlich ein lokales
Energieprojekt am geltenden Recht gescheitert sei.

Neue Kanal-Untersuchung
gibt Kommunen "etwas Luft"
Parteilose
Bürgermeister im Gespräch mit Umweltministerin (am
7. April 2011)
"Da
hilft nur: Langfristig planen und die Vorteile aufzeigen", riet Lucia
Puttrich den Ex-Kollegen. Im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz haben vier Vorstands-Mitglieder der
Parteiunabhängigen Bürgermeister (PuB) mit der neuen Chefin
aktuelle Abwasser-Themen besprechen können, die Städte und Gemeinden
derzeit bewegen.
Trotz der drängenden Tages-Themen, die auch über das hessische
Umweltministerium hereingebrochen sind, nahm sich Ministerin Puttrich
- selbst früher Bürgermeisterin in Nidda - für die einstigen
Berufs-Kollegen Zeit fürs Fachgespräch. "Ich kenne die
Situation", sagte Puttrich. Bei der Untersuchung und Sanierung der
Abwasser-Kanäle dürfe man "nichts vor sich herschieben"
und müsse "die Diskussion politisch führen". Das kenne
sie aus ihren 14 Jahren als Bürgermeisterin einer Flächen-Kommune
mit 18 Ortsteilen nur zu gut.
Gerade dafür, so die Ministerin, sei die Eigenkontrollverordnung
(EKVO), bei der Novelle für Hessen verbessert worden. "Das gibt
uns Luft", dankte Uwe Steuber, Bürgermeister der Stadt Lichtenfels.
Die Frist, in der gemäß EKVO die öffentlichen Kanäle
erneut und die älteren Hausanschlüsse erstmals kontrolliert
werden müssen, war nach einem früheren Gespräch der Parteiunabhängigen
Bürgermeister mit dem Ministerpräsidenten verlängert worden:
Nun muss der Untersuchungs-Durchgang bis 2025 abgeschlossen sein und nicht
schon 2015.
"Wir möchten, dass unser Handwerk' auch handhabbar bleibt",
sagte Wetzlars Wirtschaftsdezernent Harald Semler. Der Landes-Vorsitzende
der PuB dankte Ministerin Puttrich für die Fortsetzung des Dialogs
mit der Regierung und ihren Ressorts.
Dass es aber auch Vorbehalte und Widerstände gebe, selbst wenn es
um gute Ziele gehe, berichtete Bürgermeister Steuber am Beispiel
der Wasserrahmenrichtlinie. Vom Ministerium kam die Zusage, dass die Förderung
des Landes deswegen auch gezielt fortgeführt werde. "Damit wäre
uns schon sehr geholfen", befand Bürgermeister Steuber.
Sein Kollege aus der Gemeinde Birstein, Wolfgang Gottlieb, warnte davor,
gerade bei Abwasser-Themen den ländlichen Raum zu benachteiligen.
"Wir liefern schon das Frisch-Wasser für den Ballungsraum",
so Gottlieb.
Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad machte solche Befürchtungen
an einer Neuerung der so genannten Abwasserabgabe fest. Die seit Jahresbeginn
geltenden Parameter und Mess-Methoden, mit der die Reinigungsleistung
von Kläranlagen beziffert und die Abgabe an das Land berechnet würden,
könnten den Betrieb vieler Anlagen verteuern - ohne bessere Ergebnisse
zu liefern, schätzte Konrad.
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Gespräch
zwischen Regierung und Rathaus
Parteiunabhängige
Bürgermeister bei Ministerpräsident Bouffier (8. Febr. 2011)
Wiesbaden
- Die anstehende Reform des Finanzausgleichs und die Auswirkungen des
demografischen Wandels waren die Themen, über die 67 parteiunabhängige
Bürgermeister mit Hessens Ministerpräsident ins Gespräch
gekommen sind. "Meine Vorstellung von Politik ist nicht, dass der
ländliche Raum zum Zoo wird, wohin der Städter mal am Wochenende
fährt", sagte Volker Bouffier am Ende des zweistündigen
Austauschs in Wiesbaden.
"Hier
treffen wir nicht nur auf Ohren zum Zuhören, sondern auch auf Hände
zum Anpacken", sagte Harald Semler, der die Gruppe der Parteiunabhängigen
Bürgermeister (PuB) auch nach seinem Wechsel vom Bürgermeister
der mittelhessischen Gemeinde Bischoffen zum Wirtschafts-Dezernent in
Wetzlar anführt. Die "Freien" stellen mit rund 140 die
zweitgrößte Gruppe der Bürgermeister in Hessen. Die Hälfte
davon war beim Gespräch im Büchner-Saal der Staatskanzlei dabei.
Der wichtigere Wechsel seit dem letzten Gespräch auf dieser Ebene
lag im Amt des Ministerpräsidenten: Hatten die Bürgermeister
vor einem Jahr noch mit Roland Koch verhandelt, so empfing sie nun Volker
Bouffier als Landesvater. Und der erinnerte sich noch an ein konkretes
Ergebnis der jüngsten Runde: Die Frist zur Untersuchung der Hausanschlüsse
bei der Kanal-Kontrolle wurde daraufhin verlängert.
"Sie haben ein Ohr für die kommunale Ebene", dankte Semler.
"Die meisten Probleme lassen sich am besten vor Ort lösen",
sagte Bouffier eingangs und unterstrich, wie wichtig der Kontakt zwischen
Regierung und Rathäusern sei.
Der Kommunale Finanzausgleich (KFA) müsse grundlegend verbessert
werden - aber nicht zu Lasten der großen Mehrheit der Städte
und Gemeinden, betonte Bürgermeister Volker Carle (Cölbe). "Wir
haben die gleichen Probleme, nur in anderen Dimensionen - ein Gegensatz
zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ist nur konstruiert", zeigte
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer Verständnis. Die Struktur
des KFA stamme aus einer Zeit, in der es noch etwas zu verteilen gegeben
habe, über die Notwendigkeit einer Reform sei man sich heute einig,
so Schäfer. Aber auch bei den Kommunen hätten sich "ganze
Generationen nicht getraut", das Thema Steuern und Gebühren
anzupacken. "Wir haben damals geglaubt, soziale Politik zu machen,
wenn Gebührenhaushalte nicht ausgeglichen waren", kannte auch
Schäfer die Politik vor Ort.
Für eine grundlegende Struktur-Reform des Kommunalen Finanzausgleichs,
so berichtete Schäfer wie Bouffier, werde es alsbald einen Vorschlag
geben. Schäfer erwartete dabei, dass sich die Verteilung verändern
werde - weg von den bisherigen Kategorien der Gemeinde-Größe
als Maßstab hin zur Frage, welche Bedeutung ein Ort in seiner Region
habe. Wie dies umzusetzen ist, werde in der zweiten Jahreshälfte
zu beraten sein. "Ich bin mir sicher, diese Diskussion wird weitgehend
parteiunabhängige Züge tragen", sagte Finanzminister Schäfer.
Wie sich der Wandel in der Demografie einer 4200 Einwohner kleinen Stadt
auswirkt, schilderte Bürgermeister Uwe Steuber (Lichtenfels) plastisch
wie drastisch. Ob Kanalsanierung, ob Kindergarten - vieles sei kaum noch
zu stemmen, wenn Einwohner wie Einnahmen schwinden. "Europa macht
nur noch Politik für die großen Metropolregionen. Wir hoffen,
das Land wird den ländlichen Raum nicht vergessen", bat Steuber
um Hilfe.
"Wir werden als Staat, auch als Kommunen, nicht alles aufrecht erhalten
können", sagte Ministerpräsident Bouffier. Für ein
Umsteuern und Umgestalten seien nun gemeinsame Bemühungen um gescheite
Lösungen nötig. Als Beispiele nannte Bouffier Schulen im Verbund
oder Starthilfe für Bürger-Engagement. "Wenn jeder nur
auf den anderen schaut und sagt: Ihr müsstet
Dann kommen wir
nicht weiter", warb der Ministerpräsident um Unterstützung.

PuB-Vorstand und Ministerpräsident (von links): Peter
Lange (Liebenau),
Wolfgang Gottlieb (Birstein), Harald Semler (Wetzlar), Volker Bouffier
und Uwe Steuber (Lichtenfels) hatten in den zwei Stunden nicht nur
die beiden Top-Themen besprochen, sondern ein Spektrum von
Abwassergebühren-Splitting bis Zusammenarbeit der Kommunen
damit ebenso angerissen.
Text
und Foto: Götz Konrad, buergermeister@eschenburg.de
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KFA-Reform
in Arbeit: Finanzminister Dr. Thomas Schäfer beschrieb den
engen Gestaltungsspielraum.

Uwe
Scharf (Hasselroth) erkundete, wie die "Schuldenbremse"
Kommunen helfen soll.
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Peter
Lange (Liebenau) wünschte sich einfachere Regeln bei Förder-
Programmen: "Da baue ich leichter ein Feuerwehrgerätehaus
als ein paar Quadratmeter zu pflastern mit der Dorferneuerung

Wir
weiter mit der Windkraft? Das wollte Norbert Besier (Hünfelden)
wissen.
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Regierung:
Ministerpräsident Bouffier hatte neben Finanzminister
Schäfer weitere hochrangige Vertreter aufs Podium gebracht.

Rathaus:
67 Bürgermeister - das ist die Hälfte der rund 140 Partei-
unabhängigen Amtsinhaber in Hessen - waren in die Staatskanzlei nach
Wiesbaden gekommen. Im direkten Gespräch - hier Andreas Dinges aus
Calden - konnte eine ganze Reihe drängender Fragen gestellt werden.
Schilderte die Auswirkungen des Demografischen Wandels plastisch
wie drastisch: Uwe Steuber aus der Stadt Lichtenfels.

Lothar
Büttner (Bad Soden-Salmünster): Nicht nur Ausgaben begrenzen,
sondern auch steigende Zahl an Aufgaben der Kommunen hinterfragen
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